Modellversuch emotionale und soziale Entwicklung Ostfriesland

MESEO

...steht für „Modellvorhaben emotionale und soziale Entwicklung Ostfriesland“.

In Emden sind eine Sozialarbeiterin und sechs Lehrkräfte der Förderschule Emden mit 20 Sozialarbeiter- und 44 Lehrerstunden in das Modellvorhaben abgeordnet. Die Kolleginnen und Kollegen sind im Bereich der emotionalen und sozialen Entwicklung ausgebildet. Sie arbeiten an allen elf Emder Grundschulen, die Kinder melden, die eine schwierige emotionale und soziale Entwicklung nehmen. Jeweils drei bis vier Grundschulen werden von fest zugeordneten Gruppen betreut.

Präventiv wird mit den Kolleginnen und Kollegen der Grundschulen zusammen gearbeitet um massive Verhaltensprobleme zu vermeiden. Neben der präventiven Ausrichtung ist ein zweites Merkmal der Emder MESEO-Gruppe, dass den Schulen keine Stunden zugeordnet wurden, sondern individuell am Einzelfall gearbeitet wird. Je nach Situation wird mit Lehrern, Eltern, Kindern und verschiedenen Hilfeeinrichtungen zusammen gearbeitet, wobei die Schwerpunkte auf der kollegialen Beratung und der Vernetzung zwischen den Beteiligten liegen.

Gespräche mit dem Sozialen Dienst und der Jugendförderung der Stadt Emden, eine Arbeitsgruppe mit den Grundschulen und eine allgemeine Informationsarbeit runden das Emder Modellab.

Seit Beginn des Modells im Jahr 2004 wurden viele Fälle bearbeitet und zum größten Teil abgeschlossen.
Die Vermittlung an andere Dienste, mögliche Schulwechsel und eine allgemeine Verbesserung der Situation sind häufige Abschlüsse. In vielen Fällen findet ein langwieriger, schwieriger Prozess statt, der auch von Rückschlägen und „offenen Abschlüssen“ gekennzeichnet ist.


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