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MESEO

...steht für „Modellversuch emotionale und soziale Entwicklung Ostfriesland“. Der Versuch findet an drei Standorten, Großefehn, Leer und Emden, statt.

In Emden sind eine Sozialarbeiterin und acht Lehrkräfte der Förderschule Emden im Zeitraum zwischen 2005 und 2008 mit 20 Sozialarbeiter- und 44 Lehrerstunden in den Modellversuch abgeordnet. Die Kolleginnen und Kollegen sind im Bereich der emotionalen und sozialen Entwicklung ausgebildet. Sie arbeiten an allen elf Emder Grundschulen, die Kinder melden, die eine schwierige emotionale und soziale Entwicklung nehmen. Jeweils drei bis vier Grundschulen werden von fest zugeordneten Gruppen betreut, um MESEO in den Schulen ein Gesicht zu geben.

Präventiv wird mit den Kolleginnen und Kollegen der Grundschulen zusammen gearbeitet um massive Verhaltensprobleme zu vermeiden. Neben der präventiven Ausrichtung ist ein zweites Merkmal der Emder Gruppe, dass den Schulen keine Stunden zugeordnet wurden, sondern individuell am Einzelfall gearbeitet wird. Je nach Situation wird mit Lehrern, Eltern, Kindern und verschiedenen Hilfeeinrichtungen zusammen gearbeitet, wobei die Schwerpunkte auf der kollegialen Beratung und der Vernetzung zwischen den Beteiligten liegen.

Gespräche mit dem Sozialen Dienst und der Jugendförderung der Stadt Emden, eine Arbeitsgruppe mit den Grundschulen und eine allgemeine Informationsarbeit runden den Emder Modellversuch ab.

Bis Februar 2007 wurden 68 Fälle bearbeitet und zum größten Teil abgeschlossen.
Die Vermittlung an andere Dienste, mögliche Schulwechsel und eine allgemeine Verbesserung der Situation sind häufige Abschlüsse. In vielen Fällen findet ein langwieriger, schwieriger Prozess statt, der auch von Rückschlägen und „offenen Abschlüssen“ gekennzeichnet ist.

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